„Wolf Creek“ (2005)

25. September 2006
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„Wolf Creek“ (2005) von Greg McLean Es mag an meiner arroganten Haltung gegenüber der Landbevölkerung liegen, aber ich habe das Genre des backwood horrors, das so unterschiedliche Perlen wie „Beim Sterben ist jeder der erste“, „The Hills Have Eyes“ und „Texas Chainsaw Massacre“ hervorgebracht hat, schon immer geschätzt. In diesem Beitrag verschlägt es drei Städter (zwei Frauen, ein Mann) in den australischen Outback, wo sie nach einer Panne die Hilfe des schrägen Einheimischen Mick annehmen, der sich jedoch als sadistischer Killer erweist. So weit, so genretypisch – der Film hat jedoch die Besonderheit, dass er von sich behauptet auf Tatsachen zu beruhen. Das vorzugaukeln hat spätestens seit TCM und „Fargo“ Tradition, aber wie es scheint, wurden hier wirklich Details...
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„Satanika“ von Glenn Danzig und Duke Mighten

9. September 2006
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„Satanika“ von Glenn Danzig und Duke Mighten, mit Covern von Simon Bisley. (dt. Extrem Erfolgreich Enterprises, 3 Ausgaben, 1999) Horror Zuerst gestehe ich, nie Misfits oder Danzig gehört zu haben, also relativ vorurteilsfrei an das Werk des Musikers und Autoren Glenn Danzig herangehen zu können. Ich wusste, er hat einen eigenen Comicverlag namens „Verotik“ und wie der Name schon suggeriert, geht es in dessen Publikationen um Eros und Thanatos in extremerer Form; die deutsche Veröffentlichung bei EEE, dem Verlag des „Ärzte“-Drummers Bela B. passt auch ins Bild. Nun gut, wer mich, mein DVD-Regal und meine eigenen Comics kennt, weiß, dass ich in dieser Hinsicht nicht überempfindlich bin und die populärkulturelle Behandlung okkulter Themen schätze. Davon abgesehen ließ mich der...
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„Der Spion der mich liebte“ von Ian Fleming

3. September 2006
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„Der Spion der mich liebte“ von Ian Fleming (1962) (dt. Ausgabe/Scherz Verlag) Thriller Was assoziiert man mit James Bond? Glamour, Stil, Abenteuer mit internationalen Verbrecherorganisationen, kurze Affären mit exotischen Frauen, überzogene Gefechte mit bizarren Gegnern! Das alles macht sich im vorliegenden Roman ziemlich rar. Ich weiß, dass die Romane vor den Filmen da waren und es sich hier demnach um den echten Bond handelt und möchte auch von diesem einen 120 Seiten-Büchlein nicht gleich auf die ganze Reihe schließen, aber es scheint, als wenn die Filme bis auf den Namen der Hauptfigur und eventuell gut klingende Titel nichts mit der Vorlage zu tun haben. Was hatte nicht der gleichnamige Film zu bieten – Atomraketen, ein von Curd Jürgens gespielter...
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“Reeker” (2005)

30. August 2006
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“Reeker” (2005) von Dave Payne Fünf junge Leute (inklusive Flittchen, Dealer, Blindem und Final Girl) sind durch die Wüste unterwegs zu einem Rave, als sie eine Panne haben und über Nacht in einem scheinbar verlassenen Motel unterkommen. Ein scheinbar verwirrter Mann in einem Wohnmobil, der auf der Suche nach seiner gerade verschwundenen Frau ist stößt zu ihnen, doch bald erscheint ein geheimnissvoller Killer, dem ein beißender Leichengestank vorauseilt… Ich weiß nicht mehr, welche Zeitschrift es war, aber irgendwo wurde “Reeker” als “”‘Donnie Darko’ des Slasherfilms” beschrieben, auch in den Interviews schwärmten alle Beteiligten davon, wie intelligent, überraschend und anders der Film wäre. . .Pustekuchen! Der Teaser erweckte erst mal gute Hoffnungen: Eine Familie hat auf dem Highway einen Zusammenstoß...
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Filmvergleich: „Batman Begins“ (2005) & „Superman Returns“ (2006)

23. August 2006
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„Batman Begins“ (2005, Christopher Nolan) & „Superman Returns“ (2006, Bryan Singer) So, nun haben also die beiden bekanntesten und klassischsten Superhelden in kurzem Abstand ihren neuen Film bekommen. Der eine kehrt zurück, während der andere beginnt, so teilen es schon die Titel mit. Zunächst einmal ist anzumerken, dass beide wissen, wie ihr Held zu präsentieren ist: Superman (göttergleicher Außerirdischer) strahlt und plaudert freundlich mit den Menschen, denen er geholfen hat, die Menge jubelt ihm zu, er bleibt sauber, anständig und ein Idol für uns alle. Der menschliche Batman hingegen wird (vage an Millers „Das erste Jahr“) inspiriert dunkler, bedrohlicher und mehr im Stile eines Horrorfilms präsentiert, denn je zuvor, entsprechend hat er mit Ra’s Al Ghul und Scarecrow zwei,...
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„Aeon Flux“ (2005)

24. Juli 2006
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„Aeon Flux“ (2005) von Karyn Kusama Nachdem eine Seuche fast die vollständige Menschheit ausgelöscht hat, gibt es nur noch die Stadt Bregna, in der seit mehreren Generationen die letzten Überlebenden wohnen. Doch immer wieder verschwinden Menschen, alle Leute haben merkwürdige “falsche” Erinnerungen und auch sonst scheint einiges verheimlicht zu werden, so dass die Untergrundorganisation Monica ihre Agentin Aeon Flux (Charlize Theron , deren rundes Gesicht nicht den Hauch einer Ähnlichkeit mit ihrem gezeichneten Vorbild hat) losschickt, den Vorsitzenden Trevor Goodchild (Marton Csokas, auch nicht passender) zu eliminieren, der hinter allem zu stecken scheint. Zuallererst: Ich bin absoluter Fan der gleichnamigen MTV-Animationsserie . . . mit welcher der Film bis auf einige Namen jedoch leider nichts zu tun hat, weswegen...
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“League of Extraordinary Gentlemen” (2003)

24. Juli 2006
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“League of Extraordinary Gentlemen” (2003) von Stephen Norrington Als der Superschurke „Phantom“ 1899 versucht, einen Weltkrieg zu provozieren, stellt die britische Regierung ein Team bestehend aus Kapitän Nemo, Allan Quartermain, Mina Harker, Dorian Gray, Dr. Jekyll/Mr. Hyde, dem Unsichtbaren und Tom Sawyer zusammen, um ihn aufzuhalten. Der legendäre Autor Alan Moore, von dem die unsagbar gute und hochintelligente Comicvorlage kommt, kann einem wirklich leid tun – man hat lediglich die Grundidee seines Werkes genommen und daraus ein flaches, uninspiriertes und vor Klischees und Logikfehlern strotzendes Stück Dutzendware gestrickt. Es gibt zweifellos gute Ideen (na gut, eine – die Mitgliedschaft Dorian Grays, der nicht nur unsterblich, sondern auch unverwundbar ist) aber die schlechten überwiegen. Fast, als wollten die Amerikaner die...
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„Manderlay“ (2005)

24. Juli 2006
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„Manderlay“ (2005) von Lars von Trier Grace (bekannt aus dem Vorgängerfilm „Dogville“) ist mit ihrem Vater und seinen Gangstern unterwegs, um neue Beutegegenden zu erschließen. Dabei kommen sie auf die Plantage Manderlay, auf der Schwarze noch immer als Sklaven gehalten werden. Empört beendet Grace diese Zustände und bleibt mit der Hälfte der Gangster da, um den ehemaligen Sklaven zu helfen, eine neue freie Existenz aufzubauen. Das stößt vor allem dadurch auf Probleme, dass diese mit der neuen Eigenverantwortung alles andere als froh sind. Schon „Dogville“ gefiel mir recht gut, war mit seinen 178 Minuten und seiner doch sehr langsamen Erzählweise aber doch stellenweise ermüdend. Insbesondere die zahllosen Qualen und Erniedrigungen der Heldin gegen Ende waren (gewollt) fast unerträglich, weswegen...
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