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	<title>Weird Fiction</title>
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	<description>Weirdfiction.de: Horror, Dark Fantasy, Sci-Fi in Literatur, Comics und Film</description>
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		<title>Ingo Niermann &amp; Alexander Wallasch: „Deutscher Sohn“ (2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 15:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ingo Niermann &#38; Alexander Wallasch: „Deutscher Sohn“ (2010) (Blumenbar) Gegenwartsroman/Skandalnudelei &#160; &#160; Afghanistan-Veteran Harald „Toni“ Heinemann sitzt kriegsversehrt daheim und seine Beinwunde eitert vor sich hin, während er säuft, raucht und Pornos guckt. Ab und zu kommen Frauen vorbei, die Sex mit ihm wollen und bekommen (er kann ruhig im Gespräch mit ihnen einschlafen oder den Fernseher einschalten, ohne dass es ihr Verlangen mindert), bis er schließlich von einer „deutschreligiösen“ Sekte zum Erlöser erkoren wird. &#160; Voll provokant, nicht wahr? IRRE provokant, was? Leider nein – Plattheit und Bemühtheit herrscht vor. Passend dazu treibt es unser unerklärlich attraktiver Held längere Zeit mit Helen, der Heldin aus Charlotte Roches (ebenfalls äußerst bemühtem) „Feuchtgebiete“, wobei sich die Autoren aber nicht in die dortigen Ekel-Tiefen vorwagen, sondern abgesehen von einigen pflichtschuldigen Ausführungen zur Kriegsverletzung im unüberraschenden Reich des Pornos bleiben. Der Krieg selbst ist vollkommen egal, die Deutschreligiösen sind zwar seltsam, aber keine wirklichen Nazis, zudem werden sie wie der Rest der Welt eher lächerlich dargestellt, denn verherrlicht. Die Provokation ist also ziemlich harmlos und das Hauptärgernis ist nicht sie selbst, sondern ihr mangelndes Gelingen. Dass jede Frau unseren Helden will und sich auch schon darüber freut, wenn er ihr bloß auf den [...]]]></description>
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		<title>„Tatort: Die Ballade von Cenk und Valerie“ oder: Wie „Cobra 11“ den „Tatort“ überholte</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 21:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Cobra 11]]></category>
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		<category><![CDATA[Tatort]]></category>

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		<description><![CDATA[„Tatort: Die Ballade von Cenk und Valerie“ &#160; D 2012, Matthias Glasner &#160; &#160; Bevor ich mich zu diesem letzten „Tatort“ um Undercover-Ermittler Cenk Batu auslasse, erst ein paar allgemeine Worte zu der Figur. Anfangs, als sein erster Film angekündigt wurde, war ich sehr erfreut, da man doch offenbar etwas befolgte, was ich schon lange propagierte. Denn die bisherige Integrationspolitik des deutschen Films schien mir schon immer vollkommen verfehlt, indem sie in ihrer Vorliebe für unansprechende Problemfilme die Türken (hier im Sinne von „türkischstämmige Deutsche“) ausschließlich entweder als Gangster, oder als moralisch überlegene Winnetous darstellte und dabei einfach mit zwei Extremen an der Realität vorbei schoss. „Wir brauchen einfach eine normale, sympathische Heldenfigur, die nur eben zufällig türkischer Abstammung ist“ sagte ich wieder und wieder in Gesprächen zum Thema. „Ein türkischer ‚Tatort’-Kommissar, das wäre es. In diesem etabliertesten aller deutschen Fernsehformate könnte eine solche Figur einer breiten Masse aus unterschiedlichen Schichten unverkrampft nahe gebracht werden. Nicht, indem sie von ihrem Migrationshintergrund erzählt, sondern einfach, indem sie ihren Job macht.“ Doch leider hatte man bei der ARD nun doch nicht so gedacht, wie ich. Batu, so erklärte man, werde ein völlig anderer „Tatort“-Kommissar. Er werde gefährliche Undercover-Missionen führen und dabei abgründigeres [...]]]></description>
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		<title>„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ (2009)</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 21:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bud Spencer]]></category>
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		<description><![CDATA[„Mord ist mein Geschäft, Liebling“ (2009) &#160; von Sebastian Niemann &#160; &#160; Schauspielerei ist eine schwierige Kunst, Komödie zu spielen sogar noch schwieriger. Ich beherrsche diese Kunst nicht, doch trotz dieser Gemeinsamkeit wurden der Film und ich keine Freunde. Es sollte nicht sein schlimmstes Problem werden, doch obwohl man sich bemüht hatte, allerlei bekannte Namen zu versammeln &#8211; Rick Kavanian, Nora Tschirner, Christian Tramitz, Franco Nero und Bud Spencer – wurde fast durchgängig so augenrollend überzogen gespielt,  als gelte es, sich von einer viel zu weit entfernten Bühne aus einem kurzsichtigen Publikum aus Autisten verständlich zu machen. Besonders negativ fiel die attraktive, aber offenbar unbegabte Frau Tschirner auf, die den schon bei „Keinohrhasen“ gewonnenen Eindruck, schlicht und ergreifend nicht spielen zu können hier bestätigte  (und diesmal ohne die Entschuldigung der qualitätshemmenden Wirkung Til Schweigers). Ebenfalls ein Tiefpunkt war Janek Rieke, der mir ansonsten nicht bekannt ist und hier das Schamgefühl durch besonders überzogene Clownereien malträtiert, doch in diesem Fall könnte es an der Schauspielführung liegen. &#160; Diese müsste dem Regisseur und Drehbuchautor Niemann unterlegen haben, der auch bei seinen übrigen Aufgabenbereichen furchtbar scheitert. Er begann mit einer lahmen Verwechslunsgkomödienstory (Auftragskiller gibt sich als Autor eines Mafia-Enthüllungsbuches aus, um sich an [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Thor&#8221; und &#8220;Captain America: The First Avenger&#8221; (2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Kenneth Branagh/Joe Johnston Wie es sich für einen aufrechten Nerd gehört, bin ich natürlich höchst gespannt auf den gestern angelaufenen „Avengers”-Film, hatte vorher allerdings noch zwei Bildungslücken in meiner Vorbereitung zu schließen, die ich gestern zu einem vergnüglichen Double Feature verband. Jetzt bin ich natürlich noch heißer auf die „Avengers“, aber auch noch gespannter, da die beiden Filme doch höchst unterschiedlich waren und mir auch höchst unterschiedlich gefielen. &#160; Um gleich das Ergebnis vorweg zu nehmen, ist es kaum erstaunlich, dass „Thor“ mein klarer Favorit ist: Ich bin nicht nur ein Fan der nordischen Mythologie, sondern seit seiner „Zauberflöte“ steht auch Kenneth Branagh bei mir auf dem Podest, während ich einen Superhelden in Nationalfarben immer als etwas suspekt empfinde – doch dazu später mehr. „Thor“ glänzt vor allem durch seine Besetzung (Chris Hemsworth sieht einfach aus wie ein germanischer Gott, Tom Hiddleston ist ein toller schmieriger Loki und wer kann etwas gegen Anthony Hopkins als Odin haben?) und bombastische Schauwerte. Asgard ist ein überzogen prunkvoller Fantasy-SF-Mischlingsort, dessen Regenbogenbrücke optisch eindrucksvoll und gar nicht unpfiffig als eine Art Teleporter interpretiert wird, man trägt stolze Bärte und erschlägt grauhäutige Eisriesen in Massen. Storytechnisch gewinnt der Film mit Thors Lernprozess vom hitzköpfigen [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Iron Sky&#8221; (2012)</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 18:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[von Tim Vuorensola &#160; Mondnazis? Noch dazu angeführt von Udo Kier? Der eine Figur namens Wolfgang Kortzfleisch spielt? Seit die ersten Trailer im Internet zeigten, dass dieser von Fans mitfinanzierte Film Realität würde, war ich natürlich gespannt. Doch ob er gut oder schlecht wäre: Er wäre in jedem Fall zu begrüßen, da er eine lange klaffende Lücke (eben in der Form von Mondnazis) schließt. &#160; Beginnen wir mit etwas Positiven: Schon in einer der ersten Szenen wird mitten im luftleeren Raum des Mondes eine Pistole abgefeuert und damit gleich Stellung bezogen, dass man dem Realismus nur mal kurz im Vorbeifahren zunickt. Das ist ehrlich, das ist sympathisch und auch höchst notwendig, bei dem was so kommt. Die Spezialeffekte sind wirklich makellos und die Actionszenen sauber, die Steampunk-Kriegsmaschinerie der Mondnazis mit ihren vielen Hebeln, Ketten und Schläuchen, Ufos mit lauten Motorengeräuschen und allenorts Beschriftungen in Fraktur bieten schöne Schauwerte. &#160; Nun etwas Negatives: Der Held ist mit seinem pointenlosen Sprücheklopfen nervig und unsympathisch, alten, beidseitig sexistischen Filmkonventionen folgend, haben Frauen ihre Ansichten und Überzeugungen nur soweit, wie sie mit ihrem Macker übereinstimmen und werden beim Partnerwechsel entsprechend mit gewechselt und vor allem ist der Versuch politischer Satire ein Debakel. Statt den [...]]]></description>
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		<title>B-Film Basterds 20. bis 22.4.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 14:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit fiel diese Seite (mh&#8230; oder genauer gesagt, ich) ja des öfteren positiv durch extremen Hass, ausgelöst von filmischer Unterhaltung auf. Wer nahe Nürnberg lebt, hat in wenigen Tagen die Chance, jemanden zu begegnen, der schon viel länger und auf professioneller Basis Filme hasst: Markus &#8220;Dr. Acula&#8221; Risser, den Hauptschuldigen an Badmovies.de. Doch wird er nicht etwa öffentlich angeprangert (wie es längst mal an der Zeit wäre), sondern veranstaltet ein kleines Filmfestival von ausgesuchtem Geschmack, welches letztes Jahr noch treu nach dem Markennamen &#8220;Badmovies Festival&#8221; hieß, diesmal sich aber schamhaft von seinen Ursprüngen abwendend &#8220;B-Film Basterds&#8221; nennt. Hier die offizielle Website! Ich selbst werde leider nicht da sein, aber genug andere Leute werden all die naheliegenden Nazischerze über Ort und Datum machen &#8211; sei also auch du, treuer Leser, dabei! DMJ]]></description>
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		<title>„Percy Jackson: Diebe im Olymp“ (2010)</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 20:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antike]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[„Percy Jackson: Diebe im Olymp“ (2010) von Chris Columbus &#160; Es ist überhaupt nichts verwerflich daran, sich an den Erfolg eines anderen Films oder Buches heranzuhängen, indem man etwas ähnliches macht. Insofern ist die Idee, einen „Harry Potter“-Abklatsch in die griechische Mythologie einzubetten, legitim und noch relativ originell. Wie dicht man hier jedoch am Rockzipfel des Zauberlehrlings hing, und darüber hinaus besagte Mythologie keines Blickes würdigte, ist nicht mehr feierlich. &#160; Percy ist wie Harry ein unglücklicher Junge, bei dem vereinzelt seltsame Phänomene auftauchen, hat eine überzogen böse Familie (hier keine ganze, sondern nur einen Stiefvater – seine Mutter ist herzensgut) und findet eines Tages heraus, dass er eben keine Zauberer, sondern der Sohn des Poseidon ist. Also wird er auch in keine Zauberschule, sondern ein Sommercamp für Halbgötter gebracht, wo er dann neben Pierce Brosnan als Centaur Chiron als Hagrid-Ersatz auch das obligatorische Strebermädchen (Annabeth, Tochter der bekanntlich jungfräulichen Athene) kennen lernt. Wie Hollywood es toughen Frauen vorschreibt, muss sie ihm erstmal arrogant und unsympathisch begegnen und ihn bei einer Übung blutig zusammenschlagen, als er schließlich seine Kräfte aktiviert, entwaffnet er sie jedoch lediglich. Dies ist nicht der einzige Rückgriff in die Moral der Fünfziger: Bereits vorher hat Percy [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Die Mongolettes &#8211; Wir wollen rocken!&#8221; (2012)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 20:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die Mongolettes – Wir wollen rocken!“ (2012) &#160; von Florian Gärtner &#160; &#160; Nachdem ich mich anlässlich Pro7s „Willkommen im Krieg“ über die Bundeswehr aufregen konnte, verlangte man heute von mir, mir eine ähnliche Gruppe, nämlich die geistig Behinderten vorzunehmen. Doch ich muss bereits jetzt enttäuschen: Viel zu meckern gab es nicht. &#160; Natürlich war der Film alles andere als originell: „Erfolgloser Rocker gerät in biederes Millieu, in dem er eine Band aufstellt“ ist eine recht verbrauchte Formel (diesmal eben in einer Sonderschule durchgezogen), aber wenn man nicht zuviel erwartete, wurde man positiv überrascht: Weder gab es ein großes, aggressives Moralisieren, welches uns einhämmern will, dass Behinderte verdammt noch mal nicht behindert, sondern nur anders sind (was nebenbei eine verdammte Lüge ist, denn in unserem System kommen sie schlicht schlechter zurecht, was ja keine Schande ist), noch untergräbt man seine eigenen Botschaften, wie sonst üblich und auch versucht man nicht irgendwelche überzogenen Schurken aufzubauen, wo keine nötig sind. Natürlich verheimlicht unser Held vor den kreuzbiederen Nonnen, welche die Schule führen, was er da tut und natürlich fliegt er am Ende auf und es geht in den dramatischen Teil über. Doch machen die Nonnen kein großes Drama daraus, sondern nehmen es [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Willkommen im Krieg&#8221; (2012)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[„Willkommen im Krieg“ (2012) &#160; von Oliver Schmitz &#160; Ich würde wirklich gerne mal einen deutschen Film dafür loben, frisch, unkonventionell und unterhaltsam zu sein… aber ich finde einfach keinen. „Willkommen im Krieg“ hätte bei seiner Prämisse – eine Komödie über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan – ein solcher sein können, oder aber eine komplette Totgeburt, etwas dazwischen ist schwer vorstellbar und natürlich ist es geworden, was ich befürchtet hatte.  Man verstehe mich nicht falsch: So etwas kann durchaus funktionieren (man denke etwa an Robert Altmanns „M.A.S.H.“), doch dazu wäre eine Portion Subversion und/oder Zynismus nötig gewesen, wie ich sie dem deutschen Fernsehen einfach nicht zutraue. „Willkommen im Krieg“ geht aber schon gleich in eine völlig andere Richtung und ist im Grunde eine Rückkehr zu den deutsch-österreichischen Militärklamotten der 60er (&#8220;Wenn Ludwig ins Manöver zieht&#8221;), gemischt mit einem Schuss Militärpropaganda des Wiederbewaffnungskinos der 50er, der halt statt dem Mythos der sauberen Wehrmacht, den des Staatsbürgers in Uniform pflegt. &#160; Unser Hansi-Kraus-Charakter heißt hier Martin und ist eigentlich gar kein Soldat, sondern schleicht sich in die Truppe ein, um seinen Kumpel zu vertreten, der gerade Vater geworden ist. Ausbildung, erklärt er, als „Battlefield“-Spieler (er trägt ein entsprechendes T-Shirt) nicht zu brauchen, wodurch [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Zweiohrküken&#8221; (2009)</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 00:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[„Zweiohrküken“ (2009) &#160; von Til Schweiger &#160; Der Film beginnt mit Nora Tschirner, die uns lang und breit ausführt, dass sie eine starke Frau sei (vom Film selbst bald widerlegt) und dass es nichts besseres in der Spezies Mensch gibt, als Til Schweiger (ja gut, theoretisch hat er einen Rollennamen, aber wen wollen wir verarschen?). Zwar wird das als Traumsequenz entlarvt, doch Autor/Regisseur/Hauptdarsteller Schweiger erfüllt sich zwei Szenen später gleich eine weitere Fantasie, indem er sich von einem kleinen Mädchen ins Gesicht furzen lässt. Der Zuschauer fühlt sich in den kommenden zwei (gefühlte drei) Stunden ähnlich behandelt. &#160; Halten wir uns gar nicht damit auf, das selbst für eine Romantische Komödie magere Bisschen an Handlung auszuführen, oder die altbekannten Witze zu diskutieren, die Schweiger sich vermutlich aus „Humor für den Herren (Band 2)“ abgeschrieben hat, weil es im Vorgänger „Keinohrhasen“ und „Zwei Nasen tanken Super“ so gut geklappt hat. Die unendliche Vorhersehbarkeit fast jedes einzelnen der kargen Gags, sowie der Fremdschämfakter der ständigen Überzogenheit sei hiermit auch abgehakt. Kommen wir lieber gleich zu der Geschlechterthematik, um die der Film geht. Denn auch, wenn der Anfang Ironie behauptet, ist doch der größte Eindruck des Films der Narzissmus Schweigers. &#8211; Gut… seine [...]]]></description>
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