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	<title>Weird Fiction &#187; (reviews) Filme</title>
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	<description>Weirdfiction.de: Horror, Dark Fantasy, Sci-Fi in Literatur, Comics und Film</description>
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		<title>&#8220;Free Rainer &#8211; Dein Fernseher lügt&#8221; (2007)</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 13:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[„Free Rainer – Dein Fernseher lügt“ (2007) &#160; von Hans Weingartner &#160; &#160; Fernsehproduzent Rainer (Moritz Bleibtreu) will nach einem Autounfall, der ihm einen Alptraum bescherte, in dem ein Studiopublikum darüber entscheiden sollte, ob er weiterleben darf, da er doch einzig und allein Schuld an ihrer Verblödung ist, sein Leben und das Programm ändern. Nachdem sein erster Versuch (eine trockene und von oben herab belehrende Sendung, in der unverpackt Fakten herunter geleiert werden) nicht ankommt, geht er in den Untergrund, um die Einschaltquoten zu manipulieren. So nimmt er dem, was er als volksschädlich erkennt die Quote und schiebt sie zu intelligenten Sendungen, so dass bald alle Menschen klug sind und den ganzen Tag Reclams lesen. &#160; Eine Folge der Disneyserie „Die Dinos“ hatte mal eine ähnliche Handlung, war aber satirisch überspitzt und mit deutlichem Augenzwinkern. „Free Rainer“ hingegen tritt mit religiösem Ernst und Scheuklappen tragendem Fanatismus auf. Erstmal allgemein zum filmischen: Erzählerisch, wie in der Charakterzeichnung ist es eine Katastrophe. Eine gefühlte halbe Stunde kommt es vom Kurs seiner Medienerzählung ab und verstrickt sich vermeintlich lustigen Episoden ohne größere Handlungsbedeutung, jede seiner Figuren ist ein Pappkamerad mit einem klaren Zug, der sie gänzlich ausmacht (der Verschwörungsfreak, der Inder, der Jesustyp…), [...]]]></description>
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		<title>Stieg Larssons &#8220;Millennium&#8221;-Trilogie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 10:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verfilmungen von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie &#160; („Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“; 2009) &#160; von Niels Arden Oplev &#160; &#160; Meinen Hass auf die Bücher habe ich ja schon lang und breit in den einzelnen Reviews dazu kundgetan, dank der sechsteiligen Ausstrahlung der Langfassungen im ZDF, habe ich nun auch die Filme hinter mich gebracht. Diese waren zumindest nicht ganz so schlimm wie das Buch ist, da sie zumindest die Lobeshymnen auf die Salander im Erzähltext und die überflüssigen, heuchlerischen Statistiken herauskürzt und einige Dinge offen lassen, um seine Figuren besser dastehen zu lassen. Wenn Lisbeth etwa nach der Anzahl ihrer Sexualpartner &#8220;Zwei&#8230;hundert. Oder dreihundert?&#8221; entgegnet, versteht der Zuschauer es natürlich als Aussageverweigerung. Im Buch hingegen wird klargestellt, dass die Zahlen stimmen, der Autor beeilt sich aber gleich zu erklären, dass sie keineswegs herumvögele, das seit halt eine etwas überaktive Zeit zwischen ihrem achtzehnten und zwanzigsten Lebensjahr gewesen. &#160; Auch sonst hat man sie etwas geglättet, so dass es völlig unverständlich bleibt, warum sie unter staatlicher Betreuung steht. Sie ist nicht mehr gestört, sondern nur noch unfreundlich – damit natürlich auch nicht gerade sympathisch, aber eine Verbesserung bleibt es. Der männliche Held Mikael hingegen ist mitsamt seiner Handlung komplett langweilig und soll [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Sucker Punch&#8221; (2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 16:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[„Sucker Punch“ (2011) von Zack Snyder Liest man die Rezensionen zu Snyders „Brazil“-orientiertem Film über ein Mädchen in der Psychatrie, das seinen Ausbruch in bombastischen SF-Träumen herbeifantasiert, sind diese fast durchgängig vernichtend: Dumm, oberflächlich, sexistisch usw. usf. Nun, dumm ist der Film zweifellos und dass er sich trotz seiner Flachheit für tiefgründig hält, macht diesen Punkt nicht gerade erträglicher. Die dem Stoff tatsächlich nicht angemessene Oberflächlichkeit macht Snyder meines Erachtens durch die perfekte Beherrschung dieser Oberfläche wett (ich sagte es schon zu „Watchmen“ – kaum einer versteht es, jede Einstellung, jede Sekunde so perfekt zu stylen, wie er) und Sexismus? …Dazu kommen wir noch. Eines scheint zumindest mich aber vom Großteil der Kritiker zu unterscheiden: Ich hatte meinen Spaß. Primitiven, einfachen sinnlichen Spaß. Kopf ausschalten, Augen aufreißen und sich von Luftkämpfen zwischen Flugzeug und Drache, Zeitlupengeballere mit Robotern und Grabenkriegen mit dampfbetriebenen Reichswehrzombies beschießen lassen. Kommt gut, auf der Großleinwand! Auf DVD wird er sicher ordentlich an Wirkung verlieren. Nun ist diese Action auf vier längere Fantasiesequenzen beschränkt, weshalb sich viele Leute dazwischen zu Tode langweilten, doch auch das kann ich nicht nachvollziehen. Da die Charakterisierung wenig tief und wenig stimmig ist, geht einem das Schicksal der Figuren nicht wirklich [...]]]></description>
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		<title>NS-Propagandaspielfilme</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Der große König]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsfälschung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hitlerjunge Quex]]></category>
		<category><![CDATA[Jud Süß]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Von September bis November 2010 zeigte das Kommunale Kino Kiel eine Reihe von vier Propagandafilme aus dem Dritten Reich. Da die meisten davon sogenannte „Vorbehaltsfilme“ waren und sind, die nur mit wissenschaftlicher Einführung gezeigt werden dürfen, sprachen vor der jeweiligen Vorstellung verschiedene Filmwissenschaftler der örtlichen Universität. Hier meine Eindrücke von der Reihe: &#8220;Heimkehr&#8221; (Gustav Ucicky, 1941) Ich hatte erwartet, den unspektakulärsten Teil der Reihe zu sehen, wurde aber absolut überrascht, denn es ist, man höre und staune, ein Nazi-Film gegen den Holocaust: Wir sehen Pogrome, Enteignungen, Boykotte und Zusammenpferchungen, lediglich wird hier noch erschossen und nicht vergast. Ein blinder alter Mann hält eine flammende Rede für Zivilcourage und gegen Unterdrückung und dass man nicht dulden kann und darf, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft schikaniert werden. . . . Des Rätsels Lösung: Der Film spielt 1939 in Polen und zeigt, wie die deutsche Minderheit während der Vorbereitung des polnischen Angriffskrieges gequält wird, doch nicht die Hoffnung verliert, da aus der fernen Heimat ja doch die Stimme von Güte und Menschlichkeit ertönt und sie alle befreien wird&#8230;und tatsächlich: im letzten Moment, ehe unsere Helden von den dekadenten, lächerlich patriotischen polnischen Rassisten ermordet werden, eilt die tapfere Wehrmacht zu Hilfe und holt sie [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Rammbock&#8221; (2010)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Nov 2010 20:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Rammbock&#8221; (2010) von Marvin Kren Dank des KKK (ich muss die schöne Einleitung zerstören, indem ich es als Kommunale Kino Kiel entschlüssele) konnte ich schon den mit Spannung erwarteten ZDF-Zombiefilm &#8220;Rammbock&#8221; begutachten und er war wirklich gut! Jörg Buttgereit nölte ja, man sehe ihm das &#8220;Kleine Fernsehspiel&#8221; noch deutlich an, was in gewaltigem Blutmangel resultiere, aber das scheint mir unzutreffend. Es stimmt schon, dass er die typische Tristesse-Dramen-Optik hat (zum Glück aber vernünftige Tontechnik), aber das fand ich gerade passend, um ihn von der Stimmung mehr in Deutschland zu verorten. Splatter gibt es bis auf eine recht harmlos aufgerissene Kehle tatsächlich keinen, aber das macht überhaupt nichts, da der Film auf einfach nicht auf blutige Zombiekonfrontationen ausgerichtet ist. Das Verschwinden einer Figur ins Off ist an einer Stelle tatsächlich etwas unglücklich gelöst, aber ansonsten passte da meines Erachtens alles perfekt. Obwohl er ja noch preiswerter war (nun gut, und dafür nur eine Stunde dauert), gelingt ihm auf jeden Fall, woran &#8220;Devil&#8217;s Playground&#8221; fulminant scheiterte: Man spürt wirklich die Apokalypse aus Fußgängerperspektive und hat nie das Gefühl, es mangle an Größe. Der Film spielt eben fast ausschließlich auf einem Berliner Innenhof, über den Hinweg sich die Leute in ihren Wohnungen unterhalten, [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Alice in Wonderland&#8221; (2010) von Tim Burton</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 15:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kempke</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Burton]]></category>

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		<description><![CDATA[2010 gibt die Disney-Firma uns Tim Burtons "Alice in Wonderland" und man hätte besser daran getan, den Film "Return to Wonderland" zu nennen, denn das Konzept ist dem von "Return to Oz" so ähnlich, dass es fast schon unanständig ist. Muss ja aber nicht schlecht sein. Ist es aber.]]></description>
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		<title>&#8220;Antichrist&#8221; (2009)</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[„Antichrist“ (2009) von Lars von Trier Man hört vieles einiges über den neusten Film des Dogma 95-Gründungsmitgliedes Lars von Trier, was kaum glaublich erscheint. Davon ist jedoch erschreckend viel wahr: Mit „Antichrist“ hat der mit „Dogville“ und „Manderlay“ noch kühl analysierende von Trier seinen fühlbarsten, extremsten Film geschaffen, ja vielleicht sogar einen der fühlbarsten und extremsten Filme überhaupt. Die Handlung dürfte so simpel wie bekannt sein (nach dem Unfalltod seines Kindes zieht sich ein Ehepaar in eine Waldhütte zurück, wo der Mann seine Frau nach dem Schock therapieren will, doch legt er Verhängnisvolles frei), ebenso die Verstümmelungen, welche die von Charlotte Gainsbourgh gespielte Frau am Ende ihrem, von Willem Dafoe verkörperten Mann und sich selbst antut. Diese sind natürlich so hart und grässlich, wie vom schonungslosen Regisseur erwartet, haben den Verfasser dieser Zeilen tatsächlich den Blick abwenden lassen, doch das ist an sich kein großes Kunststück – genitale Verletzungen sind ein simples Schockmittel und auch in schlechteren Filmen schon effektiv genutzt worden. Doch es sind nicht diese einfachen, lauten Oberflächlichkeiten, aus denen der Film seine unglaubliche Härte schöpft. Nach dem traumhaft schönen, mit Händel-Klängen unterlegten Anfang, verkehrt sich die dargestellte Welt bald in eine verlorenes, apokalyptisches Universum von Krankheit, Wahnsinn [...]]]></description>
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		<title>Sam Raimi teilt aus: &#8220;DRAG ME TO HELL&#8221; (2009)</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Jun 2009 00:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kempke</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[GOREschau]]></category>
		<category><![CDATA[Horror (Film)]]></category>
		<category><![CDATA[Sam Raimi]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder wie umschreibe ich es passender? Sam Raimi teilt aus, duckt sich weg, tritt in die Weichteile, rollt sich ab, lacht schmutzig und piekst mit beiden Fingern in die Augen. Der Spitzbube unter den Horrorfilmern ist wieder da, mit allem was Hollywood nicht geschafft hat ihm auszutreiben.]]></description>
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		<title>&#8220;Martyrs&#8221; (2008)</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 08:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Folter Horror Arthouse]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Martyrs&#8221; von Pascal Laugier Bevor ich näheres zu diesem als auch so hart/krank/schockierend und doch irgendwie intelligent verschrienen Film schreibe, möchte ich allgemein sagen, dass mir der Ausdruck &#8220;Tortureporn&#8221; missfällt. So hart manche modernen Horrorfilme auch sind, ein pornographisches Aufgeilen daran habe ich bei keinem der so bezeichneten Filme (mein Urteil richtet sich hier nach den ersten beiden &#8220;Saw&#8221;-Teilen, &#8220;Hostel&#8221; und eben &#8220;Martyrs&#8221;) Gott sei dank nicht feststellen können. Ob die neue Härte wirklich soviel härter ist, als die letzte Horrorwelle, weiß ich auch nicht sicher. Sie trifft uns natürlich viel mehr, weil sie an unsere Sehgewohnheiten anknüpft, während ein 70er Jahre Splatterer weiterhin komische Frisuren und körnige Optik hat, die ihn für uns, die Nichtzeitgenossen verfremdet. Das ausgeklammert weiß ich nicht, ob das jetzt Gebotene wirklich schlimmer ist als die (mir nur vom Hörensagen bekannten) &#8220;Guinea Pig&#8221;, &#8220;Cannibal Holocaust&#8221; und &#8220;Men Behind the Sun&#8221;. Ohne jetzt Eli Roths Gerede seiner politischen Sendung glauben zu wollen, besteht im aktuellen Folter-Trend wohl tatsächlich eine Reaktion auf die Menschenrechtsverletzungen der letzten Nahost-Kriege. Schließlich verhandelte das Horror-Genre schon immer (meist verklausuliert) die realen Ängste seiner Zeit, weshalb der frühe Universal Horror eher harmlos war (es waren amerikanische Produktionen und der Krieg war weit [...]]]></description>
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		<title>„Watchmen“ (2009)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 20:31:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Watchmen&#8221; von Zack Snyder Ich war positiv überrascht von seinem „Dawn of the Dead“-Remake, entsetzt über die nachteiligen Änderungen an „300“, welche dem Film tatsächlich faschistoide Töne beigab doch immer begeistert vom gekonnten Stil Zack Snyders. Als ich hörte, dass er den vielleicht großartigsten und komplexesten Comic aller Zeiten umsetzen würde, hatte ich darum erst mal ein ungutes Gefühl. Sicher würde er die Actionszenen perfekt umsetzen, doch würde der oberflächliche Ex-Werbefilmer die Ambivalenz und Vielfalt eines Werkes umsetzen können, welches gemeinhin für unverfilmbar gehalten wird? Nun, ich wage zu sagen, er konnte. Es wurden Kürzungen und es wurden Änderungen vorgenommen, doch alle erscheinen mir sinnvoll. Ich habe nichts vermisst und an keiner der wenigen Neuerungen Anstoß genommen. Schien es mir im Vorfeld ein falscher Ansatz, dass die Helden so übermenschlich wirkten (wo es doch hier gerade um ihre Demontage geht), musste ich erkennen, dass ich falsch gedacht hatte. Ihre Demontage geschieht durch die Handlungswendungen und die Szenen, welche sie privat zeigen, doch wenn sie im Kostüm im Einsatz sind, werden sie so mythologisiert, wie sie es müssen, um als Superhelden zu wirken. Gerade die letzten filmischen „Superman“-Inkarnationen kranken daran, dass der Titelheld verkleinert und in Soap Opera-Kontexte gepresst wird, so [...]]]></description>
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