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	<title>Weird Fiction &#187; (reviews) Comics</title>
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	<description>Weirdfiction.de: Horror, Dark Fantasy, Sci-Fi in Literatur, Comics und Film</description>
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		<title>&#8220;Scarlet&#8221; von Brian Michael Bendis &amp; Alex Maleev</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Dt. Ausgabe, Panini 2011. Diese neue, recht ungewöhnliche Serie handelt von Scarlet, einem jungen Mädchen (mit scharfen, relativ kurzen, grellroten Haaren), dessen Freund von einem korrupten Polizisten erschossen wurde und das darum eine Revolution plant. Im deutschen Vorwort wird mutig der Vergleich mit &#8220;V wie Vendetta gewagt&#8221; (vom Übersetzer, der &#8220;Flashmob&#8221; mit &#8220;Blitzpöbel&#8221; übersetzt und dem Werk nur bedingt angekreidet werden sollte) und in langen Monologen, bei denen die Heldin den Leser direkt ansieht (ein schönes Stilmittel allerdings) wird viel erklärt und gerechtfertigt und man gibt sich sehr politisch, aber&#8230;da ist bislang (fünf Hefte sind enthalten) verdammt wenig Substanz. Ja, die Welt ist nicht gerade optimal und es sieht nicht aus, als wenn es demnächst besser wurde. Da stimmen wir überein. Und was ist das Problem der Welt? Polizisten, die Geld von Drogendealern nehmen und ihre Verbrechen Unschuldigen anhängen. Punkt. Äh was? Ja. Das ist es. Das ist das Feindbild, das ist das Problem der Gesellschaft. Nicht Politik und Wirtschaft, sondern korrupte Cops, vor allem in den niedrigen, uniformierten Rängen. Was hat Scarlet, die bald eine glühende Verehrerschah hat und mit Martin Luther King verglichen wird, als Alternative anzubieten? Bislang nichts. Sie killt drei Cops (welche korrupt sind, fliegt ihr [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Supreme: The Story of the Year&#8221;  Band 1</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Alan Moore, deutsche Ausgabe bei Nona Arte, 2011. &#160; &#160; Ich brauche meine abgöttische Verehrung für Alan Moore wohl nicht noch einmal auszubreiten oder zu  begründen, insofern wird es niemanden überraschen, wenn ich verkünde, seit der ersten Ankündigung gierig nach der, vom neuen Comicverlag Nona Arte versprochene „Supreme“-Ausgabe zu lechzen. Den originalen Supreme Rob Liefelds kenne ich nicht, ebensowenig die Serie „Youngblood“, in der er erstmalig auftrat, doch dem Vernehmen nach habe ich da wenig verpasst – er scheint ein simpler Superman-Klon zu sein, der nur eben die typische Blutrünstigkeit des Image-Labels aufzuweisen hatte. Während Moore sonst in seinen Reboots bis dahin harmlose Franchisen verdüsterte („WildC.A.T.S.“, „Miracleman“) machte er sich also diesmal umgekehrt daran, eine bereits düstere Serie heller zu machen. Dazu bedient er sich schamlos und offen beim heiteren Superman des Silver Age, indem er seinem Helden eine, nur mit einer Brille als Tarnung auskommende Geheimidentität (allerdings nicht als Reporter, sondern als Comiczeichner, was natürlich für einige Meta-Gags genutzt wird), an das Ehepaar Kent gemahnende Eltern in einem Dorf, ein weibliches Gegenstück („Suprema“), einen Superhund, die Empfindlichkeit gegen ein bestimmtes Meteoritengestein, Roboterdoppelgänger und eine abgeschiedene Festung mit Trophäen alter Kämpfe, sowie früheren Mitgliedschaften in Heldenteams zukommen lässt. Diese [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Kraft durch Freunde&#8221; von Seyfried &amp; Ziska</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 12:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Tolkemitt Verlag bei Zweitausendeins, 2010. Da das Meisterwerk &#8220;Flucht aus Berlin&#8221; seinerzeit ein elementarer Ansporn für mich war, selbst Comics zu zeichnen, griff ich sofort zu, als ich von einem neuen Comic des Untergrund-Altmeisters Seyfried hörte, auch wenn ich ja nach der Lektüre der Gesamtausgabe &#8220;Alle!&#8221; (hm, die ja nun keine Gesamtausgabe mehr ist) höchst skeptisch war, was die Arbeit seiner Freundin angeht. Der angesichts seiner Thematik pfiffig benannte &#8220;Kraft durch Freunde&#8221; ist wieder eine Politsatire mit SF-Elementen, wie ja schon die recht gelungene Kooperation &#8220;Starship Eden&#8221; der beiden. Es geht um den &#8220;Moon&#8221; eine Art schwebendes Superhandy, welches seinen Besitzer begleitet, alles über ihn sammelt und mit entsprechender Werbung und Social Network-Stuff versorgt. Schurkische Politiker planen in Kooperation mit den gewissenlosen Konzernmenschen eine Totalüberwachung des Bürgers durch den Moon, das Starlet Kookie soll darum kräftig für die Verbreitung des Gerätes sorgen. Die Grundidee ist gut und der Moon durchaus eine plausible und stimmige Idee, an der SF gibt es also wenig auszusetzen. Das Problem ist die Politsatire, die absolut platt und veraltet ist. So fürchten sich die totalitären Machthaber noch immer vor Asylanten, Atomgegnern und Anarchisten und sind natürlich allesamt Nazis &#8211; der Arm der hiesigen Schäuble-Karikatur &#8220;Schräuble-Locker&#8221; macht [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Die Chroniken von Wormwood&#8221; von Garth Ennis &amp; Jacen Burrows</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 11:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Band 1, deutsch bei Panini Comics, 2010. Im Vorfeld war ich etwas skeptisch, weil Garth Ennis&#8217; neues Werk mir so überzogen auf Provokation gebürstet schien: Der Antichrist als Hauptfigur, ein schwarzer Jesus mit Gehirnschaden (Folge eines Polizeizusammenstoßes, nachdem er öffentlich seine Botschaft verkünden wollte) und ein australischer Papst, der den ganzen Tag Nonnen vögelt. Garniert mit einer Menge Sex, Blut und Gedärm. Aber nein, nicht nur dass es wieder verdammt komisch ist (etwa, wenn ein Selbstmordattentäter zwar wie versprochen im Paradies landet, sich dort aber um 72 Babies kümmern muss&#8230;während in der Hölle Hitler Scheiße von einem Riesenpenis lecken muss&#8230;einem beschnittenen Riesenpenis), es ist auch sonst eine gute, einfallsreiche und interessant erzählte Geschichte, die vor allem eine echte moralische Haltung vertritt, ja fast schon etwas predigerhaft für Toleranz und Kunstfreiheit wirbt&#8230;na gut, um dann in der nächsten Szene einen Killerkastraten im Auftrag des Vatikans das Gesicht unseres Helden in seine eiternde Schrittwunde drückt. Der grundlegende Gag ist einfach, dass eine Generationskonfliktgeschichte erzählt wird. Weder Wormwood noch Jay (Jesus) wollen den Job ihres Vaters machen, sondern haben eigene Probleme&#8230;Wormwood etwa hat Beziehungsstress, da er seine Freundin mit Jeanne d&#8217;Arc betrogen hat (kein Scherz, Ennis denkt an mich!) und das wird tatsächlich [...]]]></description>
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		<title>&#8220;The Goon&#8221; von Eric Powell</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[film noir]]></category>
		<category><![CDATA[Hardboiled]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>

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		<description><![CDATA[„The Goon“ von Eric Powell Band 1 „Krudes Zeug“ &#38; Band 2 „Was ein Elend!“, deutsch bei CrossCult 2008/2009 Das Konzept „X + Zombies“ ist inzwischen wohl nichts originelles mehr, ob romantische Komödie („Shaun of the Dead“), oder klassische Literatur („Stolz und Vorurteil und Zombies“), die gammeligen Gesellen wurden inzwischen mit fast jedem anderen Genre gekreuzt, so dass an sich auch die Idee, sie in einen film noir-Gangsterbandenkrieg zu setzen, nicht vom Hocker haut. Demnach hatte auch Eric Powells preisgekrönter Comic bei mir auch keine Vorschusslorbeeren zu erwarten, so sympathisch mir auch sein Titel war. Tatsächlich hinterließ mich der erste Band mit gemischten Gefühlen. Vieles war urkomisch, alles war hübsch überzogen, aber wirklich einprägsames gab es auch recht wenig…was auch der Schöpfer selbst gemerkt hatte, wie er in einem Vorwort zugab. Es sei halt seine erste eigene Serie gewesen und der Anfang daher etwas ungelenkt, wenn wir aber auch den zweiten Sammelband kauften, würde es besser werden. Ehrlich! Nun, da die schicken CrossCult-Hardcover ja schon an sich schöne Fetisch-Objekte sind (kommt…ich spreche nur aus, was alle wissen) und ich den grobschlächtig überbrutalen Goon mit seinen vorstehenden Zähnen und seinem psychotischen Sidekick Franky ja doch ganz charmant fand, habe ich ihm [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Wanted&#8221; von Mark Millar &amp; JG Jones</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 10:23:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Antihelden]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Millar]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wanted&#8221; von Mark Millar &#38; JG Jones Amerikanische Originalausgabe von Top Cow Productions, 2008 Durch die mir noch unbekannte Verfilmung wurde ich auf jene Mini-Serie aufmerksam gemacht, welche als das letzte und ultimative Wort in Sachen Superschurken gilt. Eine Welt, die unserer gleicht, weil das Böse gewonnen und alle Erinnerungen an die Existenz der besiegten Helden ausgelöscht hat? Also die Übertragung des, bei großen Comicverlagen beliebten Prinzips des „Retcons“ in die Handlung selbst? Klingt gut! Tatsächlich glänzt das Werk auch sonst mit einigen schrägen, Grenzen sprengenden Ideen: So ist der ehemals größte Superheld (ein schwarzhaariger Typ mit Stirnlocke) an den Rollstuhl gefesselt, während der weltbeste Detektiv und sein jugendlicher Helfer alte dicker Schauspieler sind, die ihre früheren Abenteuer nur als Teil einer albernen Camp-Serie erinnern. Unser Held Wesley ist ein armer Versagertyp (nun, nicht so sehr Versager, dass er nicht eine absolut heiße Freundin hat, auch wenn diese ihn betrügt…so unkonventionell, eine wirklich normal aussehende Frau einzubringen war man dann doch nicht), der übrigens nach dem Rapper Eminem gestaltet wurde und eines Tages erfährt, dass er der Sohn und Erbe eines kürzlich verstorbenen Superschurken ist und nun dessen Platz in der weltbeherrschenden Schurkenorganisation übernehmen soll. Dazu lernt er in hartem [...]]]></description>
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		<title>&#8220;The Life Eaters&#8221; von David Brin &amp; Scott Hampton</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 15:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative history]]></category>
		<category><![CDATA[Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;The Life Eaters&#8221; von David Brin &#38; Scott Hampton, amerikanische Originalausgabe von WildStorm/DC, 2003. In einer Alternativwelt wurden die Alliierten im Zweiten Weltkrieg vernichtend geschlagen, als beim Sturm auf die Normandie plötzlich der Donnergott Thor auftauchte und die komplette amerikanische Flotte zerstörte. Durch Millionen von Menschenopfern in den Konzentrationslagern (die Rassengeschichte war lediglich ein Vorwand) ist es den Nazis gelungen, die alten germanischen Götter zu beschwören, nicht mehr Berlin, sondern ein neues Asgard ist der Mittelpunkt des Reiches und Hitler (zum Beginn der Handlung in den 60er Jahren eh nur noch ein altersschwachsinniges Wrack) nur noch die Nummer 2, da jetzt Odin herrscht. Während andere Religionen mitzogen und die deutsch-asischen Truppen mittels ihrer Götter (durch ebenso viele Tote beschworen) zurückzudrängen versuchen, haben sich die drei abrahamanischen Religionen, denen Menschenopfer ja verboten sind, auf High Tech-Waffen verlagert. Unser Held, ein Mundschenk Odins, der heimlich für den Widerstand arbeitet bemerkt mit der Zeit, dass die Menschheit in jedem Fall der Verlierer im Krieg ihrer Götter sein wird. Hübsche Mischung aus SF und Fantasy (so wird auch mal die Theorie angemerkt, dass die Götter vielleicht in Wahrheit Aliens sind, die sich nach den irdischen Mythen verkleiden, um so ihre Invasion vom Menschen selbst [...]]]></description>
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		<title>&#8220;The Filth&#8221; von Grant Morrison</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 15:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Kempke</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Comic-Fans lieben Grant Morrison. Warum auch nicht! Schliesslich ist der gebürtige Schotte einer der großen Namen im Geschäft seit er in den Achtzigern höchstpersönlich dabei war, als die Briten den US-Comic revolutionierten. "The Filth" gehört zu seinen aktuellsten und wichtigsten Werken... was für ein Trip!]]></description>
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		<title>&#8220;John Difool &#8211; Der Incal&#8221; von Alexandro Jodorowsky &amp; Moebius</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jan 2008 17:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Alexandro Jodorowsky &#38; Moebius: &#8220;John Difool &#8211; Der Incal&#8221; (neu kolorierte Gesamtausgabe 2007 Ehapa) Science Fiction Hab mich mal blind in Unkosten gestürzt und 68,- Euro für die große gebundene Gesamtausgabe dieses Klassikers hingeblättert. Sollte es mir missfallen, hätte ich zumindest mal was von Jodorowsky &#38; Moebius gelesen (beides bisher Bildungslücken) und man könnte es sicher ganz okay weiter verkaufen&#8230; Doch das kann mir nun egal sein, denn der Comic ROCKT !Man merkt den Drogen- und Sektenhintergrund der Macher zwar an allen Ecken und Enden (&#8220;Mach dir keine Sorgen um ihn &#8211; er ist zweigeschlechtlich geworden, um das Böse zu bekämpfen!&#8221;) aber das kommt hier nicht als verpeiltes Esoterikgelaber rüber, sondern als visionäre, abgedrehte Science Fiction. Schräge und gute Ideen gibts an allen Ecken und Enden, so findet unser missgelaunter, feiger und geiler Anti-Held (der Privatdetektiv John Difool) eine kleine Schatulle, deren Inhalt (der Incal) der reine &#8220;göttliche Funke&#8221; ist.Das Universum wird von siamesische Zwillingen beherrscht, die trotz ihres ausgewachsenen Zustandes noch Embryos in einem Fruchtblasen-Kraftfeld sind. Nachdem der Held die Königin eines ausserirdischen Volkes geschwängert hat, sieht die ganze folgende Generation aus wie er und hasst ihn, da man lieber hochwertigeres Material gehabt hätte (er wird zum Tode durch [...]]]></description>
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		<title>„Die Comics &#8211; Alle!“ von Seyfried und Ziska</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jul 2007 10:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Comics &#8211; Alle!&#8221; von Seyfried &#38; Ziska (2007 bei Zweitausendeins) Humor/Science Fiction Eingebettet in die gelungene Rahmengeschichte &#8220;Der Fluch der Nipponziege&#8221;, in der eine Galeristin nach Seyfried und Ziska-Originalen suchend das gesamte Werk der beiden durchstreift, ist das Buch auch als Gesamtwerk äußerst originell strukturiert. Die Klassiker &#8220;Wo soll das alles enden&#8221;, &#8220;Invasion aus dem Alltag&#8221;, &#8220;Das schwarze Imperium&#8221;, &#8220;Flucht aus Berlin&#8221; und &#8220;Let the bad times roll“ sind von wechselnder Qualität, teilweise natürlich etwas naiv links, aber dennoch höchst amüsant. Gerade &#8220;Flucht aus Berlin&#8221; wird immer zu meinen absoluten Lieblingscomics gehören, nicht nur, da er durch früher Rezeption bei mir enorm nostalgisch verklärt ist, sondern auch, weil er mit bösen Sowjets, in der Kanalisation lebenden Altnazis, bunuelschem Wechsel zwischen Traum und Realität, herkömmlichem Politwitz und sogar atomaren Mutanten einfach vollgepfropft ist mit schrägen Ideen und guten Gags. Das finstere Russland, in dem allenorts Wölfe heulen und dem ärmsten Comiczeichner der Welt eine Bleistifteinkaufsgenehmigung verweigert wird, nachdem sein altes Zeichenwerkzeug von den Ratten gefressen wurde, wird für mich immer ein Highlight in der Comicgeschichte bleiben. Danach folgt jedoch ein eher dunkles Zeitalter&#8230;die Zusammenarbeit Seyfrieds mit seiner Lebensgefährtin Ziska Riemann wirkt für mich nicht wirklich überzeugend. &#8220;Future Subjunkies&#8221; und &#8220;Space [...]]]></description>
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