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	<title>Weird Fiction &#187; Reviews</title>
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	<description>Weirdfiction.de: Horror, Dark Fantasy, Sci-Fi in Literatur, Comics und Film</description>
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		<title>Haruki Murakami: &#8220;1Q84&#8243;</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 12:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[„1Q84“ von Haruki Murakami (2011) (dt. Ausgabe/Dumont) Science Fiction &#160; Ich las im SPIEGEL (in einer ansonsten eher negativen Kritik), es werde gemunkelt, Murakami würde nur deshalb nie den Literaturnobelpreis bekommen, weil er nicht langweilig genug dafür wäre. Meine Vorurteile bestärkend, weckte das sofort mein Interesse. Der Roman handelt von Aomame, einer Auftragsmörderin im Dienste eines Frauenhauses und von Tengo, einem Schriftsteller, der das Erstlingswerk einer exzentrischen 17jährigen überarbeiten soll, sowie einer Anderswelt mit zwei Monden (einer davon grün, auf dem anderen ist eine gemeinsame Raumstation der USA und UDSSR geplant). Beide Figuren kennen sich aus Schulzeiten, haben seit damals jedoch den Kontakt verloren, obwohl sie einander aus der Ferne lieben. Ihre Wege kreuzen sich jedoch, als Aomame mit einer Sekte zu tun bekommt, die mit den Little People (seltsamen Zwergen, welche das Universum zu steuern scheinen) zu tun hat und von denen der von Tengo bearbeitete Roman handelt. Eine bunte Mischung, die Murakami auch ohne künstliche Verkomplizierungen interessant zu erzählen versteht, langweilig ist es also tatsächlich nicht. &#160; Ich hatte jedoch zuweilen einen unangenehmen Beigeschmack, was die Ideologie angeht und fühlte mich stellenweise gar an den verruchten Stieg Larsson erinnert…obwohl es dann doch nicht so schlimm kam. Eine Mörderin [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Scarlet&#8221; von Brian Michael Bendis &amp; Alex Maleev</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Dt. Ausgabe, Panini 2011. Diese neue, recht ungewöhnliche Serie handelt von Scarlet, einem jungen Mädchen (mit scharfen, relativ kurzen, grellroten Haaren), dessen Freund von einem korrupten Polizisten erschossen wurde und das darum eine Revolution plant. Im deutschen Vorwort wird mutig der Vergleich mit &#8220;V wie Vendetta gewagt&#8221; (vom Übersetzer, der &#8220;Flashmob&#8221; mit &#8220;Blitzpöbel&#8221; übersetzt und dem Werk nur bedingt angekreidet werden sollte) und in langen Monologen, bei denen die Heldin den Leser direkt ansieht (ein schönes Stilmittel allerdings) wird viel erklärt und gerechtfertigt und man gibt sich sehr politisch, aber&#8230;da ist bislang (fünf Hefte sind enthalten) verdammt wenig Substanz. Ja, die Welt ist nicht gerade optimal und es sieht nicht aus, als wenn es demnächst besser wurde. Da stimmen wir überein. Und was ist das Problem der Welt? Polizisten, die Geld von Drogendealern nehmen und ihre Verbrechen Unschuldigen anhängen. Punkt. Äh was? Ja. Das ist es. Das ist das Feindbild, das ist das Problem der Gesellschaft. Nicht Politik und Wirtschaft, sondern korrupte Cops, vor allem in den niedrigen, uniformierten Rängen. Was hat Scarlet, die bald eine glühende Verehrerschah hat und mit Martin Luther King verglichen wird, als Alternative anzubieten? Bislang nichts. Sie killt drei Cops (welche korrupt sind, fliegt ihr [...]]]></description>
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		<title>S. G. Browne: &#8220;Anonyme Untote&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 16:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[S. G. Browne: &#8220;Anonyme Untote&#8221; (2009) (dt. Ausgabe/Heyne) Horrorkomödie &#160; Andy und seine Frau sterben bei einem Autounfall, er kommt jedoch (wie so viele Leute seit den Fünfzigern) als Zombie wieder und fristet nun eine freudlose Existenz im Weinkeller seiner Eltern, lediglich durchbrochen von einigen Besuchen seiner Selbsthilfegruppe. Nachdem diverse Versuche, sich gegen die allgegenwärtige Diskriminierung zu wehren, gescheitert sind, finden unsere Untoten heraus, dass sie sich durch den Verzehr von Menschenfleisch wieder regenerieren können, was natürlich für weiteres Konfliktpotential sorgt. &#160; In den letzten Jahren wurde ja viel mit Zombies gemacht, somit fällt die Grundidee schon nicht soweit aus dem Rahmen, dass sie allein schon ein Pluspunkt für das Buch wäre. Leider sammelt es auch sonst nur wenige. Die Schwärze des Humors kommt ziemlich erzwungen, wenn immer ein Mensch gefressen wird, wird in jedem Satz x-fach betont, dass es gerade Menschenfleisch (von einem Menschen und aus Mensch gemacht) ist, welches man da gerade verzehrt. Browne kommt sich da wohl sehr verwegen vor. Ähnlich gezwungen wirken auch seine Versuche, popkulturelle Anspielungen zu machen, so dass Andy (der im übrigen weniger wie ein Familienvater, sondern wie ein rebellischer Teenager wirkt) ständig alles mit hingeworfenen Filmtiteln und Prominentennamen vergleicht. Soll den Stil [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Supreme: The Story of the Year&#8221;  Band 1</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 17:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Comics]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Alan Moore, deutsche Ausgabe bei Nona Arte, 2011. &#160; &#160; Ich brauche meine abgöttische Verehrung für Alan Moore wohl nicht noch einmal auszubreiten oder zu  begründen, insofern wird es niemanden überraschen, wenn ich verkünde, seit der ersten Ankündigung gierig nach der, vom neuen Comicverlag Nona Arte versprochene „Supreme“-Ausgabe zu lechzen. Den originalen Supreme Rob Liefelds kenne ich nicht, ebensowenig die Serie „Youngblood“, in der er erstmalig auftrat, doch dem Vernehmen nach habe ich da wenig verpasst – er scheint ein simpler Superman-Klon zu sein, der nur eben die typische Blutrünstigkeit des Image-Labels aufzuweisen hatte. Während Moore sonst in seinen Reboots bis dahin harmlose Franchisen verdüsterte („WildC.A.T.S.“, „Miracleman“) machte er sich also diesmal umgekehrt daran, eine bereits düstere Serie heller zu machen. Dazu bedient er sich schamlos und offen beim heiteren Superman des Silver Age, indem er seinem Helden eine, nur mit einer Brille als Tarnung auskommende Geheimidentität (allerdings nicht als Reporter, sondern als Comiczeichner, was natürlich für einige Meta-Gags genutzt wird), an das Ehepaar Kent gemahnende Eltern in einem Dorf, ein weibliches Gegenstück („Suprema“), einen Superhund, die Empfindlichkeit gegen ein bestimmtes Meteoritengestein, Roboterdoppelgänger und eine abgeschiedene Festung mit Trophäen alter Kämpfe, sowie früheren Mitgliedschaften in Heldenteams zukommen lässt. Diese [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Free Rainer &#8211; Dein Fernseher lügt&#8221; (2007)</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 13:22:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[„Free Rainer – Dein Fernseher lügt“ (2007) &#160; von Hans Weingartner &#160; &#160; Fernsehproduzent Rainer (Moritz Bleibtreu) will nach einem Autounfall, der ihm einen Alptraum bescherte, in dem ein Studiopublikum darüber entscheiden sollte, ob er weiterleben darf, da er doch einzig und allein Schuld an ihrer Verblödung ist, sein Leben und das Programm ändern. Nachdem sein erster Versuch (eine trockene und von oben herab belehrende Sendung, in der unverpackt Fakten herunter geleiert werden) nicht ankommt, geht er in den Untergrund, um die Einschaltquoten zu manipulieren. So nimmt er dem, was er als volksschädlich erkennt die Quote und schiebt sie zu intelligenten Sendungen, so dass bald alle Menschen klug sind und den ganzen Tag Reclams lesen. &#160; Eine Folge der Disneyserie „Die Dinos“ hatte mal eine ähnliche Handlung, war aber satirisch überspitzt und mit deutlichem Augenzwinkern. „Free Rainer“ hingegen tritt mit religiösem Ernst und Scheuklappen tragendem Fanatismus auf. Erstmal allgemein zum filmischen: Erzählerisch, wie in der Charakterzeichnung ist es eine Katastrophe. Eine gefühlte halbe Stunde kommt es vom Kurs seiner Medienerzählung ab und verstrickt sich vermeintlich lustigen Episoden ohne größere Handlungsbedeutung, jede seiner Figuren ist ein Pappkamerad mit einem klaren Zug, der sie gänzlich ausmacht (der Verschwörungsfreak, der Inder, der Jesustyp…), [...]]]></description>
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		<title>Stieg Larssons &#8220;Millennium&#8221;-Trilogie</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 10:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verfilmungen von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie &#160; („Verblendung“, „Verdammnis“, „Vergebung“; 2009) &#160; von Niels Arden Oplev &#160; &#160; Meinen Hass auf die Bücher habe ich ja schon lang und breit in den einzelnen Reviews dazu kundgetan, dank der sechsteiligen Ausstrahlung der Langfassungen im ZDF, habe ich nun auch die Filme hinter mich gebracht. Diese waren zumindest nicht ganz so schlimm wie das Buch ist, da sie zumindest die Lobeshymnen auf die Salander im Erzähltext und die überflüssigen, heuchlerischen Statistiken herauskürzt und einige Dinge offen lassen, um seine Figuren besser dastehen zu lassen. Wenn Lisbeth etwa nach der Anzahl ihrer Sexualpartner &#8220;Zwei&#8230;hundert. Oder dreihundert?&#8221; entgegnet, versteht der Zuschauer es natürlich als Aussageverweigerung. Im Buch hingegen wird klargestellt, dass die Zahlen stimmen, der Autor beeilt sich aber gleich zu erklären, dass sie keineswegs herumvögele, das seit halt eine etwas überaktive Zeit zwischen ihrem achtzehnten und zwanzigsten Lebensjahr gewesen. &#160; Auch sonst hat man sie etwas geglättet, so dass es völlig unverständlich bleibt, warum sie unter staatlicher Betreuung steht. Sie ist nicht mehr gestört, sondern nur noch unfreundlich – damit natürlich auch nicht gerade sympathisch, aber eine Verbesserung bleibt es. Der männliche Held Mikael hingegen ist mitsamt seiner Handlung komplett langweilig und soll [...]]]></description>
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		<title>Ayn Rand: &#8220;Wer ist John Galt?&#8221; (&#8220;Atlas Shrugged&#8221;)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 19:33:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ayn Rand: „Wer ist John Galt?“ (= „Atlas Shrugged“, 1957) &#160; (Dt. Ausgabe/ Gewis) Philosophie/Science Fiction/Propaganda &#160; &#160; Im Schweiße meines Angesichts habe ich heute endlich, endlich, endlich eins der unangenehmsten Leseerlebnisse meines Lebens beenden können: &#160; &#8220;Wer ist John Galt?&#8221; von Ayn Rand. &#160; Man hört ja immer wieder Horrorgeschichten von diesem Buch und fast jeder bricht es ab und es ist wirklich so episch daneben, wie es heißt. Bevor wir zu den erheblichen ideologischen Problemen kommen, kurz die Handlung: &#160; Dagny Taggart, die junge Betriebsleitende einer Eisenbahngesellschaft in naher Zukunft ist eine der letzen ehrlichen Kapitalistinnen in einer Welt, in der sich praktisch alle Leute einig sind, dass es falsch ist, Gewinn zu erzielen. Mit den wenigen anderen Rechtgläubigen kämpft sie lange gegen die „Plünderer“, welche der satanischen Idee verfallen sind, dass mit Besitz auch Verantwortung käme, nicht jeder Mensch die gleichen Chancen habe und man den Schwächeren helfen müsse. Als sich das Blatt jedoch immer mehr gegen sie wendet (Europa und Asien sind schon untergegangen und auch Amerika hat schon fast alles verloren, weil die Plünderer allen Fortschritt und alle Produktivität vernichten) findet sie ein geheimes Tal, in der sich die letzten Millionäre unter der Führung des [...]]]></description>
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		<title>&#8220;Sucker Punch&#8221; (2011)</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 16:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[„Sucker Punch“ (2011) von Zack Snyder Liest man die Rezensionen zu Snyders „Brazil“-orientiertem Film über ein Mädchen in der Psychatrie, das seinen Ausbruch in bombastischen SF-Träumen herbeifantasiert, sind diese fast durchgängig vernichtend: Dumm, oberflächlich, sexistisch usw. usf. Nun, dumm ist der Film zweifellos und dass er sich trotz seiner Flachheit für tiefgründig hält, macht diesen Punkt nicht gerade erträglicher. Die dem Stoff tatsächlich nicht angemessene Oberflächlichkeit macht Snyder meines Erachtens durch die perfekte Beherrschung dieser Oberfläche wett (ich sagte es schon zu „Watchmen“ – kaum einer versteht es, jede Einstellung, jede Sekunde so perfekt zu stylen, wie er) und Sexismus? …Dazu kommen wir noch. Eines scheint zumindest mich aber vom Großteil der Kritiker zu unterscheiden: Ich hatte meinen Spaß. Primitiven, einfachen sinnlichen Spaß. Kopf ausschalten, Augen aufreißen und sich von Luftkämpfen zwischen Flugzeug und Drache, Zeitlupengeballere mit Robotern und Grabenkriegen mit dampfbetriebenen Reichswehrzombies beschießen lassen. Kommt gut, auf der Großleinwand! Auf DVD wird er sicher ordentlich an Wirkung verlieren. Nun ist diese Action auf vier längere Fantasiesequenzen beschränkt, weshalb sich viele Leute dazwischen zu Tode langweilten, doch auch das kann ich nicht nachvollziehen. Da die Charakterisierung wenig tief und wenig stimmig ist, geht einem das Schicksal der Figuren nicht wirklich [...]]]></description>
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		<title>Stieg Larsson: &#8220;Vergebung&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[„Vergebung“ von Stieg Larsson (2007) (dt. Ausgabe/Heyne) Thriller Es ist vollbracht! Ich habe nun auch den dritten und letzten vollständigen Roman Larssons hinter mich gebracht. Er war nicht ganz so unglaublich daneben, wie der zweite, folgt ihm aber in den meisten seiner Ungeheuerlichkeiten. Auf jeden Fall passt er komplett in das Küchenpsychologische Bild, welches ich mir von dem Autor machte. Man wies mich zwischenzeitlich darauf hin, dass Larsson wohl zeit seines Lebens Schuldgefühle hatte, da er mit 15 Zeuge einer Vergewaltigung wurde, aber das scheint mir keineswegs ein Gegenargument, sondern vielmehr ein Schlüssel dafür zu sein, wie es zu seiner Verkorksung kam. Auch diesmal ist das Werk wieder in einzelne Teile segmentiert, die mit etwas fett gedrucktem Wissensgeprolle eingeleitet werden. Nach Kriminalstatistiken im ersten und Mathematik im zweiten Buch, ist es diesmal die Geschichte der Amazonen, die er uns mitteilen möchte. Abgesehen davon, dass eine Bewunderung dafür durchschimmert, dass auch Frauen das Verbrechen des Krieges verüben können und er ja offenbar gewalttätige Frauen sehr schätzt, hat es keinen näheren Bezug zum Rest des Romans. Dass er von einem Amazonenvolk berichtet, dass nur eine Frau, die schon einen Mann getötet hatte, das Recht zum Beischlaf hatte, belegt jedenfalls, dass es ihm [...]]]></description>
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		<title>NS-Propagandaspielfilme</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk M. Jürgens</dc:creator>
				<category><![CDATA[(reviews) Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Der große König]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsfälschung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hitlerjunge Quex]]></category>
		<category><![CDATA[Jud Süß]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>

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		<description><![CDATA[Von September bis November 2010 zeigte das Kommunale Kino Kiel eine Reihe von vier Propagandafilme aus dem Dritten Reich. Da die meisten davon sogenannte „Vorbehaltsfilme“ waren und sind, die nur mit wissenschaftlicher Einführung gezeigt werden dürfen, sprachen vor der jeweiligen Vorstellung verschiedene Filmwissenschaftler der örtlichen Universität. Hier meine Eindrücke von der Reihe: &#8220;Heimkehr&#8221; (Gustav Ucicky, 1941) Ich hatte erwartet, den unspektakulärsten Teil der Reihe zu sehen, wurde aber absolut überrascht, denn es ist, man höre und staune, ein Nazi-Film gegen den Holocaust: Wir sehen Pogrome, Enteignungen, Boykotte und Zusammenpferchungen, lediglich wird hier noch erschossen und nicht vergast. Ein blinder alter Mann hält eine flammende Rede für Zivilcourage und gegen Unterdrückung und dass man nicht dulden kann und darf, wenn Menschen wegen ihrer Herkunft schikaniert werden. . . . Des Rätsels Lösung: Der Film spielt 1939 in Polen und zeigt, wie die deutsche Minderheit während der Vorbereitung des polnischen Angriffskrieges gequält wird, doch nicht die Hoffnung verliert, da aus der fernen Heimat ja doch die Stimme von Güte und Menschlichkeit ertönt und sie alle befreien wird&#8230;und tatsächlich: im letzten Moment, ehe unsere Helden von den dekadenten, lächerlich patriotischen polnischen Rassisten ermordet werden, eilt die tapfere Wehrmacht zu Hilfe und holt sie [...]]]></description>
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