Es ist ehrlich nicht mein erklärtes Ziel, hier möglichst große Kontraste zwischen hoher und niedriger Kultur aufzubauen (bin sogar nicht einmal ein Fan dieser Trennung), aber irgendwie ergibt es sich schon wieder so. Denn gestern sah ich zwei Filme, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Zuerst war ich im Kino, um mir Lars von Triers mit Preisen überhäuften “Melancholia” anzusehen. Zur Handlung, falls nicht bekannt: Die depressive Justine feiert ihre Hochzeit im Hotel ihres reichen Schwagers, versaut aber durch ihre Stimmungsschwankungen und eine absolute Rücksichtslosigkeit alles, doch kurz darauf prallt eh der Planet Melancholia auf die Erde und vernichtet diese. Das ist kein Spoiler, die kosmische Katastrophe wird bereits am Anfang gezeigt, so dass alle Spekulation der Figuren später...

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